Annas ANGELS
Ein kleiner Vorgeschmack auf mein Weihnachtsgeschenk

 Ich habe mich kurz von der Feier hochgeschlichen. Das ist eine von den 24 Kurzgeschichten, die ich zu Weihnachten geplant hatte. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie gerne behalten

Im freien Fall

Jasmin war am Ende. Jeder war verliebt und schwärmte von seiner neuesten Eroberung, nur sie saß daneben und konnte zuschauen. Sie hatte niemand, niemand in dessen Arme sie sich hatte fallen lassen können, niemand der sie liebevoll küsste, niemand mit dem sie gegen den Rest der Welt kämpfen konnte.

An manchen Tagen, wenn ihre Freundinnen einmal wieder alle ausnahmslos mit ‚ihren’ Jungs beschäftigt waren, könnte Jasmin sich in ihr Bett verkriechen und von einer Welt träumen, die es früher einmal gab.

Früher... Wo sie noch jung waren und Dinge, wie ob man jetzt mit 15 Jahren schon einen Freund hatte, oder nicht, belanglos waren. Wo man sich in jemanden verliebte und alle glücklich, wenn man sagen konnte XXX liebt YYY. Doch das war Vergangenheit.

Jasmin war nun 15, sie musste lernen erwachsen zu werden. Jasmin legte ein wenig Musik ein und betrachtet sich kritisch. Sie war mollig, klein und hatte viel zu kurze Beine. Ihre dunklen Haare waren meist fettig und glatt. An solchen Tagen wunderte es Jasmin nicht, dass sie keinen Freund hatte, an solchen Tagen fühlte sich Jasmin bestätigt, warum sie keinen Freund hatte.

Jasmin traten Tränen in die dunkelbraunen Augen und sie versuchte mühsam dagegen an zu kommen. Doch das war verdammt schwer. Bald flossen sie in regelmäßigen Abständen an ihren dicken Wangen hinab. Stille Zeugen ihrer Trauer, denn kein Laut entfloh ihrer Kehle, Obwohl Jasmin hätte schreien können, schreien dass die Nachbarn an ihrer Tür klingeln würden, schreien, dass ihr Hund mitheulen würde, schreien, dass ihr Bruder Angst bekommen wurde, schreien, dass ihre Eltern sie in die Psychiatrie bringen wollten.

Doch in ihrem Zimmer blieb es ruhig. Jasmin fühlte sich ohnmächtig vor Schmerz und Melancholie. Am liebsten würde sie jetzt rennen, weg von allem, weg von hier, zurück in die Vergangenheit.

Doch ihre Füße bewegten sich keinen Meter. Jasmin fühlte wie ihr Körper taub wurde, taub vor Schmerz. Auf einmal klingelte ihr Telefon, wie ein Messer durchschnitt es diesen, gerade gewonnenen, festen Schutzwall.

Jasmin nahm mit zittrigen Fingern ab und meldete sich mit einer Stimme, die mehr nach einem Raben, denn nach einem Mädchen klang.

„Jasmin hier.“

„Jasmin? Jasmin? Du... du musst mir helfen, mein Freund Eric... er hat Schluss gemacht. einfach so aus heiterem Himmel!“. Es Jasmins beste Freundin Emma. „Bitte hilf mir! Ich weiß weder ein noch aus!“ Jetzt begann sie zu schluchzen.

Jasmin wusste, dass Emma fallen würde, doch sie würde ihre Freundin auffangen, sodass der Aufprall sanft geschehen würde.

Doch wer fing sie selbst auf?
13.12.06 20:34


Letzten Sommer...

Letzten Sommer hatte ich riesigen Krach mit drei sehr engen Freundinnen, darunter auch meine Beste. Heute haben wir uns wieder vertragen, doch damals traf es mich sehr hart, als ich plötzlich fast (2 nicht ganz so enge Freundinnen hatte ich noch) allein dasaß. Doch heute ist wieder alles in Ordnung. Wir hatten 5 Wochen Abstand voneinander und ich verstehe mich jetzt mit ihnen besser als zuvor, besonders mit meiner besten Freundin.

Nach einem langen Telefongespräch gerade eben mit einer von den oben genannten, als ich eigentlich hätte Franz lernen sollen, stieß ich auf folgende Beschrebung, irgendwo in einem Ordner meines PCs, der genauso unordentlich wie ich ist. Es handelt sich dabei weder um ein Gedicht noch um eine Erzählung, ich würde es am ehesten Zustandsbeschreibung nennen. Es ist weder sehr gut, noch in schönem Sprachstil. Es ist einfach wie ich mich fühlte und ich würde es gerne einmal zeigen:

Ein Neuanfang. Ich muss mich jetzt vollkommen neu ordnen. Ohne tiefe Freundschaften ist das sehr schwer, doch jeder erlebt einmal einen Schicksalsschlag. Ich glaube nicht, oder sagen wir es so, in meinem derzeitigen Zustand wage ich nicht zu hoffen, dass alles wieder wird wie früher. Sie sind nun ein eingeschworenes Dreiergespann und ich habe noch die „Randfiguren“ mit denen ich zwar nie so glücklich werde, doch es ist besser als niemand.

 

Wie Eis in meinem Magen verteilt es sich in meinem Körper, sticht in mein Herz, bis fast nichts mehr davon übrig ist und ich nichts mehr fühle. In diesem Zustand jetzt, versuche ich auszudrücken wie ich mich fühle. Ständig werde ich daran erinnert wie es war. Wie ich mich einst habe fallen lassen in diesen doppelten Boden undwie ich nun durch dieses Netz rutsche. Und ich falle und falle und falle... Wann kommt der Boden?

4.12.06 18:51



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